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10-Jahr-Feier in der Theo-Koch-Schule
























„abi inside“ - 10 Years After ...

von Roman Goll, 26.07.2005


… zehn Jahre später, die Tränen sind längst vergessen – ohnehin waren diese unbegründet –, die Kontakte ein wenig eingeschlafen. Und plötzlich von irgendwoher: ein Aufruf. - Zwei Monate später haben es Andrea, Bea, Christina, Susanne, Boris, Carsten, Sebastian und Steffen geschafft, immerhin knapp zwei Drittel der „95er“ zu mobilisieren.

Vor dem Schulgebäude wartet ein extra für diesen Anlass engagierter Grillmeister nebst Kühlwagen. Es ist der 16. Juli 2005, ein lauer Sommerabend. Auf dem Weg zum Treffpunkt, dem Schulhof, lässt man die Wege, auf denen sich schon so viele Abi-Jahrgänge verewigt haben, hinter sich. Es ist fast wie bei einer Bergetappe der „Tour“; die Straßen zugepflastert mit den Namen einstiger Helden. Auch dort zählt am Ende nur, dabei gewesen zu sein!

Einige von uns haben sich optisch kaum oder gar nicht verändert. Man könnte wirklich denken, sie wären kurz nach der Abifeier eingefroren worden, um eine Dekade später wieder aufgetaut zu werden. Andere wiederum sind kaum wieder zu erkennen – „Forever Young“! Aber sonst: Die selben Cliquen, die sich flugs zusammen finden und in Erinnerungen schwelgen.

Zum Beispiel an den „lustigen Abenteuerurlaub“ in Bad Karlshafen: von zwielichtigen Lehrern ans andere Ende der Welt verschleppt und von Selbigen anschließend als „pubertäre Pickel“ beschimpft. Oder an die legendäre Abschlussfahrt nach Köln: An Männer, die alkoholgeschwängert „Ilona Christen“ zur Farce werden ließen und Frauen, die sich hemmungslos B-Klasse-Fußballern hingaben. Zusammen bildeten sie tags darauf eine wildgewordene Horde, die sich am regennassen Rheinufer wie die Wutze im Schlamm suhlte – was waren das für glorreiche Zeiten!

Das ein oder andere Rätsel von damals bleibt übrigens weiterhin ungelöst: Warum nun Boris an Prokaskys Gartenzaun gerast ist (Bea?), was um Himmels willen Katjas Kursheft im Hinterteil ihres Voltigierpferdes zu suchen hatte (???) und warum die Ottweiler-Kultbrauerei, trotz der Unterstützung aus unseren Reihen, von der Bildfläche verschwand (Skandal!)? Wir werden es wohl nie erfahren.

Doch zurück zum Hier und Jetzt: Nach dem ausführlichen Begrüßungspalaver machen sich „die Ehemaligen“ über das Grillgut her. Speisende können bekanntlich schlecht reden, höchstens zuhören. Die perfekte Bühne also für Geschichtenerzähler „Läppo“, der, wild gestikulierend wie eh und je, seinen Auftritt zelebriert. Ebenfalls angekommen: die Ruheständlerin Frau Al-Rawi sowie der pensionierte Oberstufenleiter, Herr Winter. Weitaus bedächtiger als sein „Vorredner“ berichtet er von seiner Tochter, die bereits in seine Fußstapfen getreten ist.

Zwischen verspätetem Sektempfang und Filmvorführung – anscheinend hat damals irgend ein „Umtriebiger“ jede Minute der Abigag-Vorbereitung mitgefilmt, um sich vor der Arbeit zu drücken – dröhnt mindestens 10 mal „Forever Young“ aus den Boxen. Über 50 Leute wollen von jedem wissen, was er jetzt so treibt und erzählen im Gegenzug aus ihrem eigenen Leben. Großes Händeschütteln und Schultergeklopfe. Wir sind schließlich alle etwas ganz Besonderes!

Berühmt? Nein, berühmt geworden ist bis heute wohl noch keiner von uns. Nicht einmal die „Berüchtigten“ von anno dazumal. Reichlich viele Pädagoginnen und Pädagogen sind dagegen aus dem Maturaschoß entsprungen, die jetzt ihrerseits die Hinterbänkler triezen. Rache ist süß!

Die Zeit rennt ebenso schnell dahin, wie die letzten zehn Jahre, und plötzlich ist es fast sechs Uhr morgens und Zeit zum Aufräumen. Erinnerungen werden wach an die (Vor-)Abifeten. Wir kennen immer noch kein Ende. Wir haben nichts verlernt!

Am Ende war es trotz des vielen Inputs in zu kurzer Zeit ein sehr gelungener und hoffentlich nicht einmaliger Abend, der künftig im Fünf-Jahres-Rhythmus wiederholt werden sollte. Ach ja, fast hätte ich’s vergessen: Einige von uns haben sich immer noch nicht vom Hochschulalltag trennen können – man lernt ja bekanntlich nicht aus.


See you in 2010!!! --- Euer Roman ---



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